24.08.2011, 11:05 Uhr
Hobby-Taucher können vor Frankreich nun ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und gleichzeitig Geschichte hautnah erleben. Denn vor Marseille liegen 250 antike Amphoren auf dem 14 Meter tiefen Meeresgrund, die noch aus der Zeit der Römer stammen. Nachdem sie in den fünfziger Jahren entdeckt wurden, haben Wissenschaftler sie ausreichend erforscht, sodass sie nun für Hobby-Taucher wieder am Meeresboden platziert worden sind. Sehen Sie das Tauch-Erlebnis auch in unserer Foto-Show.
Der legendäre Forscher und Abenteurer Jacques-Yves Cousteau hatte sie einst geborgen, nun wurden sie wieder im Meer versenkt: 250 antike römische Amphoren ruhen in 14 Metern Wassertiefe vor Marseille. Die Tongefäße sollen Hobbytauchern als Attraktion dienen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Die etwa 20 Kilogramm schweren Stücke - alle nicht mehr vollständig erhalten - wurden demnach einzeln auf den Meeresgrund gesetzt und mit Stahldraht befestigt.
Versuchsweise waren die ersten Stücke bereits im vergangenen Sommer (2010) am Meeresboden befestigt worden. Ausgegangen war die Initiative vom Vorsitzenden des örtlichen Tauchclubs. Die Amphoren, die angeblich keinen wissenschaftlichen Wert mehr haben, hatten Cousteau und seine Mannschaft in den 50er Jahre geborgen. Nun befinden sie sich vor dem Archipel von Frioul bei Marseille.
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Quelle: dpa
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