18.08.2011, 13:34 Uhr
Das Hotel Atalaya in Puerto de la Cruz. (Foto: Mikael/HolidayCheck)
Das ganze Jahr freut man sich auf den Sommer-Urlaub auf Teneriffa und dann wird man mir nichts dir nichts aus dem Hotel geworfen. So ist es nun 110 Gästen des Hotels Atalaya in Puerto de la Cruz ergangen. Denn die Geschäftsleitung der Immobiliengruppe Grupo Tremón in Madrid beschloss, das Hotel ausgerechnet an einem Wochenende zu schließen und die Urlauber in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in andere Hotels der Stadt einquartieren zu lassen. Das berichtet das deutschsprachige Nachrichten- und Informationsportal der "Kanaren Express".
Bereits im April habe das Hotel Konkurs angemeldet, schreibt der "Kanaren Express" weiterhin. Doch sei die Unterkunft fast ausgebucht und für September hätten sogar schon Buchungen aufgrund der hohen Nachfrage abgesagt werden müssen. Die Gewerkschaft Comisiones Obreras (CCOO) sprach deshalb sogar von einem illegalen und vorgetäuschten Konkurs. Tremón nutze nur Gesetzeslücken aus, um die noch ausstehenden Löhne und Entschädigungen nicht zahlen zu müssen. Schließlich war die Blitz-Schließung nicht nur für die Urlauber ein Schock: 59 Mitarbeiter haben über Nacht ihre Arbeit verloren. Zusätzlich warten sie bereits auf fünf Monatslöhne.
Die Generaldirektorin für Arbeit der Kanaren-Regierung, Gloria Gutiérrez, sowie das Handelsgericht wollen den Fall nun genauer unter die Lupe nehmen. Sie wollen versuchen, den Prozess zu beschleunigen, um den Ex-Mitarbeitern schnellstmöglich Zugang zur Arbeitslosenhilfe zu verschaffen. Seitens Tremón habe sich noch niemand zu dem Vorfall geäußert, schreibt der "Kanaren Express". Es wird gemutmaßt, dass das Hotel mit der Schließung eine anstehende Arbeitsinspektion verhindern wollte.
Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!
Quelle: aja
Wolf schrieb:
am 21. August 2011 um 13:27:58
(3)
(5)
Rausschmiss
Echt Toll und ihr wundert euch wenn dann da keiner mehr hinfaren will
und so was nennt ihr Urlaub eine Schande.
Kommentar melden
Bundel schrieb:
am 19. August 2011 um 11:55:14
(4)
(18)
?????
Was ist denn eigentlich passiert? Die Gäste wurden in andere Hotels verteilt - eine Situation die nicht zu beanstanden ist, wenn
gleichwertige oder bessere Hotels. Keiner stand auf der Straße o. ä. Weshalb also diese reißerische Überschrift!!!
mehr
Kommentar melden
Niersotter schrieb:
am 19. August 2011 um 11:33:42
(5)
(28)
Urlaub
Die Nachricht vom Rausschmiss ist doch eine, über die man noch schmunzeln kann. Keine Infektion, kein Unfall, kein Überfall,
vieleicht etwas schlimmer als nur kaltes Wasser aus der Dusche. Die betroffenen Zeitgenossen können es nächstes Jahr wieder versuchen oder sie packen sich daheim in Watte und schauen aus dem Fenster. Man soll es nicht für möglich halten, welcher weltweiter Pipifax den Medien eine Veröffentlichung wert ist. Macht mal Urlaub in Somalia oder Kenia, das härtet ab.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Zimmer sind nach internationalen Städten benannt. zum Video