03.01.2011, 11:24 Uhr
Wer in Rom Urlaub macht, muss nun "Bettensteuer" zahlen. (Foto: dpa)
Rom ist für Millionen Menschen ein beliebtes Reiseziel. Nun erhofft sich die Ewige Stadt von einer Touristensteuer ein gutes Geschäft. Hotelbesitzer befürchten dagegen eine abschreckende Wirkung. Würden Sie sich von der neuen "Bettensteuer" für Übernachtungen in Rom abschrecken lassen? Stimmen Sie rechts ab!
In Rom ist zum neuen Jahr eine Touristensteuer in Kraft getreten. Um die leeren Stadtkassen wieder aufzufüllen, hat der amtierende Bürgermeister Gianni Alemanno beschlossen, bei jedem, der in der Ewigen Stadt übernachtet, bis zu drei Euro pro Nacht zu kassieren. Rom ist mit seinen Kunstschätzen, den antiken Stätten und dem Vatikan eine Touristenattraktion sondergleichen: Rund zehn Millionen Menschen besuchen die Stadt jedes Jahr. Bis zu 80 Millionen Euro Einnahmen erhofft sich nun die Stadtverwaltung von der neuen Kurtaxe.
In einem Luxushotel werden ab sofort drei Euro pro Nacht, Person und Bett fällig, in einem Drei-Sterne-Hotel sind es zwei. Hinzu kommt auch noch eine Erhöhung der Eintrittspreise für Museen und Denkmäler für alle, die nicht in Rom wohnen. Dabei geht es durchschnittlich um einen Euro pro Ticket. Auch bei Stadtrundfahrten mit Bussen und Bootsfahrten auf dem Tiber müssen Touristen nun mehr zahlen.
"Das ist viel zu viel", meinte ein Mitarbeiter des "Hotel Pacific" in der Nähe des Vatikans am Montag. Die Maßnahme könne eher Touristen abschrecken. "Besonders Ausländer, die von der neuen Regelung der Stadt Rom erfahren, könnten es sich anders überlegen, von den italienischen Kunden ganz zu schweigen", befürchtet die Besitzerin eines Drei-Sterne-Hotels im historischen Zentrum. Doch es ist zu früh, um Bilanz zu ziehen. Medienberichten vom Montag zufolge verlief der erste Tag der neuen Steuer ohne Probleme. So hätten die Museen am Sonntag den üblichen Ansturm von Touristen verzeichnet. Und die Preiserhöhungen seien ohne Proteste akzeptiert worden.
Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!
Quelle: dpa
Karin schrieb:
am 5. Februar 2011 um 02:58:29
(0)
(0)
Italien
War letzten Herbst 6 Tage da.- Laut , dreckig, alles mies.
Kommentar melden
Gustav schrieb:
am 8. Januar 2011 um 18:38:30
(0)
(0)
Touristensteuer
Mit der Abgabe in Köln finanziert ihr den Kölner Klüngel,, unser Chef hat angewiesen Köln für Übernachtungen zu meiden!
Kommentar melden
paloma19 schrieb:
am 5. Januar 2011 um 15:35:56
(0)
(0)
Na und?
In Deutschland (Köln) zahle ich 5 Euro pro Tag und Nase. Einer machts vor, andere ziehen nach. Sie wären ja auch ganz schön blöd,
wenn sie es nicht täten. Fahren Sie mal mit Frau und 3 Kindern zu Besuch nach Köln .
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Zimmer sind nach internationalen Städten benannt. zum Video