16.04.2010, 09:42 Uhr | t-online.de
Kroatien: Insel Lošinj (Foto: Imago)
Mallorca, Kreta und Ibiza kennt jeder. Das ist auch der Grund, warum viele Urlauber dort nicht mehr hin wollen. Überfüllte Strände, Handtuchkriege um freie Liegen, hässliche Bettenburgen und zu viele Landsleute, die die mediterrane Urlaubsstimmung stören. Wir stellen Ihnen Mittelmeerinseln vor, die von Touristenmassen noch unberührt sind. Klicken Sie sich durch unsere Foto-Serie und lassen Sie sich von zehn unbekannten Schönheiten am Mittelmeer inspirieren.
Anders als Korfu, ist die ionische Insel Lefkada bei Touristen noch wenig bekannt. Für Sonnenanbeter bietet Lefkada, auch Lefkas genannt, wunderschöne Strände. Wanderer können sich auf romantische Bergdörfer freuen und kulinarisch wird in den einheimischen Tavernen so einiges geboten. Die Urlauber können von Lefkada ganz bequem über eine Brücke auf das Festland gelangen. Vom Massentourismus unberührt, haben vor allem die Bergdörfer ihren ursprünglichen Charakter behalten. Besonders beliebt bei den Einheimischen sind die Strände von Poros und Porto Katsiki. Die Lagune von Lefkada ist ein Paradies für viele Wasservögel.
Maltas kleine Schwester liegt sechs Kilometer nordwestlich der Hauptinsel. Auf den 67 Quadratkilometern blühen besonders im Frühjahr weitaus mehr Pflanzen, als auf der Nachbarinsel Malta. Kaktusfeigen, Zitronen-, und Olivenbäume - viele Pflanzen gedeihen in den Tälern. Es wird behauptet, dass in der Kalypso-Grotte an der Nordküste Gozos Odysseus sieben Jahre lang bei der Nymphe Kalypso gelebt hat. Heute zeichnen viele kleine Dörfer das ländliche Bild von Gozo. Rund 31.000 Bewohner sind auf der Insel zuhause, die meisten von ihnen leben in der Hauptstadt Victoria. Von Malta aus können die Urlauber sich entweder per Autofähre übersetzen oder per Hubschrauber von Insel zu Insel fliegen lassen.
Mit 36 Inseln ist die Inselgruppe Cres-Losinj die größte der Adria. Der 45. Breitengrad teilt die Gruppe in zwei Klimazonen. Im nördlichen submediterranen Teil finden die Urlauber dichte Wäldern vor, während im mittleren und südlichen mediterranen Teil karge Weideflächen überwiegen. Die 66 Kilometer lange und an einigen Stellen nur zwei Kilometer breite Insel hat eine Küste von insgesamt fast 250 Kilometern. Die Küstenabschnitte im Süden sind von schönen Buchten und Kieselstränden gesäumt, während im nördlichen Teil der Insel eher Steilküsten vorherrschen. Zahlreiche Burgruinen aus längst vergangenen Tagen warten außerdem auf die Cres-Urlauber. Die meisten der knapp 3200 Inselbewohner wohnen in der gleichnamigen Stadt Cres.
Ganz im Norden Kroatiens in der Kvarner Bucht liegt die Insel Lošinj, die mit der Nachbarinsel Cres über eine befahrbare Drehbrücke verbunden ist. Die subtropische Vegetation besteht aus Palmen, Pinien, Oleander und Zitrusbäumen. Auch viele Blumen sind auf Lošinj zuhause. Mit rund 2500 Sonnenstunden pro Jahr zählt die Insel zu den sonnigsten Regionen Europas. Mali Lošinj ist die größte Stadt des Eilands. Hier spielt sich auch das Leben der meisten der rund 8200 Inselbewohner ab. Die kleine Ortschaft Veli Lošinj war die erste Ortschaft auf der Insel und ist heute ein Kurort. Bekannt ist "Klein-Lošinj" vor allem für sein jährlich stattfindendes Delfin-Fest. Der 900-Seelenort setzt sich aktiv für Delfine ein: 2006 wurde das Aquatorium in der Nähe der Stadt von der kroatischen Regierung zu einem besonderen Delfin-Schutzgebiet erklärt.
San Nicola gehört zu den Tremiti-Inseln in der italienischen Adria in der Region Apulien. Mit dazu gehören auch die Inseln San Domino, Capraia, Cretaccio und Pianosa mit einer Gesamtfläche von etwa drei Quadratkilometern. Davon bewohnt sind aber nur San Domino und San Nicola. Insgesamt leben circa 365 Einwohner auf den Tremiti-Inseln. Einst Gefangenenlager sind sie heute ein Paradies für Touristen - vor allem wegen des klaren Wassers. San Domino hat als einzige Insel einen Sandstrand. Erreichbar sind die Trauminseln per Helikopter oder Motorschiff.
Baden, wandern oder Stadtleben - die gebirgige Insel bietet für jeden Urlaubstyp etwas. Die meisten Strände bestehen zwar aus Kieseln, aber es gibt auch ein paar Sandstrände auf der Insel von denen man den ins klare türkisfarbene Wasser waten kann. Skopelos Stadt lockt die Urlauber mit malerischen Kirchen und traditioneller Architektur in der denkmalgeschützten Altstadt. Ein Spaziergang durch die engen Gassen oder einfach nur das bunte Treiben auf den Straßen der Stadt beobachten lohnt sich. Eine Andeutung auf die gebirgige Landschaft macht schon der Name Skopelos, was soviel wie Felsenklippe bedeutet. Auf der stark bewaldeten Insel gibt es außerdem zahlreiche Wandermöglichkeiten.
Die grüne Insel Dalmatiens, wie Korcula auch genannt wird, macht ihrem Spitznamen alle Ehre: Grüne Hügel prägen das Landschaftsbild des kroatischen Eilands. Die meisten Touristen kommen allerdings wegen den schönen Stränden, die an durchschnittlich 300 Sonnentagen pro Jahr das Sonnenbaden ermöglichen. An der steil abfallenden Südküste sind die Strände zwar schwieriger zu erreichen, befinden sich aber in kleinen gemütlichen Buchten. Auch die gleichnamige Inselhauptstadt lockt die Besucher mit dem bischöflichen Palast und einigen sehenswürdigen Kapellen sowie der Kathedrale Sv. Marko aus dem 15. Jahrhundert, die als bedeutendstes Gebäude der Stadt gilt.
Das knapp über 250 Quadratkilometer große Ikaria liegt westlich der viel bekannteren Insel Samos. Zwei besonders schöne Anlaufpunkte sind die Fischerdörfer Armenistis und Gialiskari. Zwischen den beiden Dörfern befinden sich auch die zwei größten Sandstrände der Insel - mit den klangvollen Namen Livadi und Mesachti. Wer statt Abkühlung lieber ins Schwitzen kommen möchte, ist nahe der Ortschaft Therma genau richtig. Dort sprudeln die seit der Antike bekannten Thermalquellen. Bei 50 Grad lässt sich das gerade noch aushalten. Kultur gibt es hier noch on top: Ganz in der Nähe lassen sich die Ruinen der antiken Stadt Drakanos besichtigen.
Die kleine nur vier Quadratkilometer große Insel Procida im Golf von Neapel liegt unweit von Ischia. Autofähren und Schiffe bringen die Urlauber von Neapol, Pozzuoli oder Ischia auf die Insel. Das Meer auf der vulkanischen Insel ist von Juni bis Oktober ungefähr 21 Grad warm. Zitronen und Orangenhaine verbreiten einen wohltuenden Duft auf der Insel. Die schönsten Strände liegen an der Südwestküste - wie auch der Yachthafen Chiaiolella und das mit Procida über eine Steg verbundene Inselchen Vivara. Seit 1974 gibt es ein Naturschutzgebiet in dem seltene Vögel und Pflanzen beheimatet sind. Dass Procida touristisch noch relativ unbekannt ist, liegt einerseits am Bestreben der Inselbewohner den Fremdenverkehr zu begrenzen und andererseits an einem ehemaligen Gefängnis auf der Insel.
Auch Frankreich hat seine unbekannten Ecken, wie beispielsweise das Eiland Saint-Honorat, das zur Inselgruppe Îles de Lérins (Leriner Inseln) gehört. Hier lässt es sich in völliger Abgeschiedenheit die Stille genießen oder auch mal ein Ausflug ganz ohne Massenandrang machen. Eine beliebte Touristenattraktion ist der erhaltene Festungsturm im süd-östlichen Teil der Insel, mit freiem Blick auf das offene Meer. An sich ist der Küstenteil im Süden viel einsamer als im Norden. Das Kloster auf der Insel bietet Übernachtungen an und verfügt über ein sonnengeschütztes Restaurant. Und wer schon da war, sollte unbedingt den selbst gemachten Wein der Patres kaufen - das perfekte Mitbringsel oder für gemütliche Zeiten zu Zweit in der fernen Heimat.
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Quelle: t-online.de
G. Casali schrieb:
am 18. April 2010 um 15:44:55
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Eolische Insel
Schon mal gehort von di Liparische insel ? Nord von Sizilien,sind :der Stroboli , Panarea, Salina ,Alicudi,Filicudi, Lipari
und Vulcano, und wenn da bist,hast das Paradies gefunden.
Ciao.
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uNkulunkulu schrieb:
am 11. April 2010 um 00:57:17
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leider
Procida ist jetzt nicht so der Bringer. Wer sowieso schon in der Ecke Urlaub verbringen will, sollte nach Ischia oder wer es sich
leisten kann auf Capri.
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