30.01.2012, 12:01 Uhr | Kerstin Seitz
"Wow, ist das groß!" Das Plateau ist in der Tat 25 auf 25 Meter groß. Das ist eigentlich jede Menge Platz. Doch nähert man sich der Felskante, wirkt die Fläche plötzlich verschwindend klein. Der Atem stockt - es geht über 600 Meter senkrecht in die Tiefe. Da legt man sich doch lieber hin und rutscht den Rest auf dem Bauch zur Kante. Wir befinden uns auf einem der spektakulärsten Aussichtspunkte Europas - dem "Preikestolen" in Südnorwegen. Übersetzt bedeutet das in etwa "Predigtstuhl". Schauen Sie sich den Fels-Giganten auch in unserer Foto-Show an.
Unzählige Touristen tun es: Sie liegen flach an der Felskante und bestaunen die unfassbare Tiefe. Absperrungen und Geländer gibt es keine. Das verstärkt den unglaublichen Kick, der Natur ausgeliefert zu sein. Wer sicher an der Kante liegt, sieht andere Wagemutige, wie sie sich zögerlich ganz langsam Schritt für Schritt nähern. Niemals ist es hier zu Unfällen gekommen und nur ein Mal haben sich zwei Lebensmüde gemeinsam freiwillig in die Tiefe gestürzt und starben.
Wer die Plattform erreichen möchte, muss gut zu Fuß sein. Von Botne ist sie bereits ausgeschildert und ab Preikestolhytta mündet die Straße in einen Feldweg, der in zwei bis drei Stunden zu bewältigen ist. Allerdings ist die Strecke nicht ohne und gute Wanderschuhe sind empfehlenswert. Der atemberaubende Ausblick auf den Lysefjord entschädigt dann aber für alle Strapazen. Und auch für die Parkplatzgebühr von circa 10 Euro (80 NOK), die fällig wird. Die Klippe ist einfach einmalig und den Besuch absolut wert. Bleibt am Ende nur noch eine Feststellung: "Wow, ist das Plateau klein!"
Weitere Informationen: 4110 Forsand, info@lysefjordsenteret.no, www.lysefjordeninfo.no
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Kerstin Seitz
Ute schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 19:01:41
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Preikestolen
Ich war das erste Mal 1991 dort oben. Obwohl ich unter extremer Höhenangst leide, war es kein Problem auf die Kanzel
(Plattform) zu gehen.
Und alle, die mal wirklich etwas extremes erleben wollen, empfehle ich eine Tour zum Kjeragbolten (mal bei google eingeben). Dort würden mich keine 10 Pferde draufkriegen.....
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Sam schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 18:22:47
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Padrino
solange sie nicht von - wie sie sie nennen - todesvernarrten klippenspringern beeinträchtigt werden, sollten sie einfach nichts dazu
sagen, es sei denn etwas gescheites. es geht um natur und nicht um etwas zu dem sie unbedingt negatives sagen wollen.
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retep schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 17:40:27
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(25)
Preki
es ist bald vorbei mit der herrlichkeit
es soll ein hubschrauberlandeplatz für
betuchte touristen gebaut werden
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