25.05.2011, 15:22 Uhr
"Global Entry"-Automat: Schnellere Einreise bald für Deutsche? (Foto: AP)
Schlangestehen vor der Passkontrolle könnte für deutsche Vielflieger in den USA bald passé sein. Die Gespräche der Regierungen beider Länder über die Aufnahme Deutschlands in das "Global Entry Program" seien weit fortgeschritten, sagte Roger Dow, der Präsident der US-Reisevereinigung, auf der Reisemesse Pow Wow in San Francisco. Ab wann deutsche Reisende ihre Einreise-Formalitäten selbst am Automaten abwickeln können, könne er derzeit aber noch nicht sagen.
Falls Deutschland in das "Global Entry Program" aufgenommen wird, könnten als vertrauenswürdig eingestufte Reisende ihren Reisepass und ihre Fingerabdrücke selbst an Automaten auf US-Flughäfen scannen lassen. Mit dem Ausdruck könnten sie an der Warteschlange vor der Passkontrolle vorbeigehen und so viel Zeit sparen, erklärte Dow. Zuvor müssen die Reisenden laut der Behörde Customs and Border Protection allerdings zwei Interviews absolvieren: eines bei den deutschen Behörden und eines in den USA. So soll sichergestellt werden, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht (Eine Reise in die USA sollte jeder einmal gemacht haben).
Die strikten Einreiseregeln zu lockern, sei entscheidend für das Wachstum des Tourismus in den USA, sagte Dow. Das Visasystem sei unnötig streng: "Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied für die Sicherheit macht, ob jemand 10 oder 100 Tage auf sein Visum wartet." In China zum Beispiel dauere es derzeit im Schnitt 120 Tage, bis ein Reisender sein US-Visum erhält. Die Visaprobleme sieht Dow als entscheidenden Grund dafür, dass der Marktanteil der USA an den weltweiten Reisen seit 2002 von 17 auf gut 11 Prozent geschrumpft ist. Während die Zahl der Reisenden global um rund 60 Millionen pro Jahr zugenommen habe, konnte die USA ihre Besucherzahl nur um rund 400 000 steigern. "Wir nennen es das verlorene Jahrzehnt", sagte Dow.
Mehr Beamte sollen künftig dafür sorgen, dass die Formalitäten schneller erledigt werden. Das Ziel sei, die Wartezeit für Visa auf maximal zehn Tage zu drücken, erklärte Dow. Außerdem sollen weitere Länder wie Brasilien oder Polen in das "Visa Waiver Program" aufgenommen werden, das für deutsche Urlauber bereits gilt. Um neue Besucher anzulocken, hat die US-Regierung außerdem im vergangenen März die Corporation for Travel Promotion (CTP) gegründet. Die Organisation soll erstmals die gesamten USA vermarkten. Sie wird zum Teil aus den 14 Dollar (knapp 10 Euro) Gebühr finanziert, die Reisende aus der EU seit September für ihren Antrag für eine elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) bezahlen müssen.
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Quelle: AFP
Teufel schrieb:
am 8. Juni 2011 um 11:01:15
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USA
@Gegen: wie wir hier abgezockt werden mit gebüren, Mwst. und kerosinzuschlag is nix gegen die $14. Leute die dorthin wollen ham die 10
€ auch noch.
@ moo: richtig wobei auch die USA viele migranten ham. man muss nur mal die statistik sehen, wievlele im jahr von mexico in usa durch die wüste pilgern.
aus dem grund gibts bereits extra grenzläufe zwischen arizona und mexico, was ja dem staat auch kostet
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Hugo schrieb:
am 8. Juni 2011 um 00:12:38
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AMIS ????
Ich hab gehört die Amis lernen bis 14 und dann wachsen sie nur noch.Ob das stimmt ????
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moo schrieb:
am 29. Mai 2011 um 22:57:26
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Einreisebedingungen
wenn ich sehe wie Deutschland Tür und Tor gen Osten oeffnet, dann bin ich zum Schutz des Amerikanischen Kontinents
dafuer noch strengere Kontrollen einzufuehren. Leider ist Deutschland mitunter ein Sprungbrett für radikalislamische Moslems nach Amerka.Ich lebe hier in den USA und werde alles tun um die Freiheit, die Demokratie und den Lebensstil zu verteidigen. Wenn ihr in Deutschland weiter an Lebensqualität verlieren wollt dann ist das euer Ding. Aber behaltet es dann auch in Europa!
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