20.10.2010, 14:46 Uhr
Wellness-Urlaub auf Kasse: Krankenkassen zahlen Zuschüsse (Foto: Imago)
Warum sich am Heimatort mit Rückengymnastik quälen, wenn es auch in entspannterer Umgebung möglich ist? Zahlt die Krankenkasse noch einen Zuschuss, ist der Wellness-Urlaub perfekt. Ohnehin ist ein Urlaub eine gute Gelegenheit, aktiv etwas für die Gesundheit zu tun. Viele Veranstalter und Hotels bieten entsprechende Arrangements an. Wer das richtige Angebot wählt, kann von seiner gesetzlichen Krankenkasse finanzielle Unterstützung erhalten: Sie übernehmen nachträglich bis zu 80 Prozent der Kosten, wobei die maximale Zahlung in der Regel auf 75 bis 80 Euro pro Kurs begrenzt ist. Allerdings zahlen die Kassen nicht für Hotel oder Verpflegung, sondern nur für spezielle Kurse. Welche Kasse was bezuschusst sehen Sie hier.
Es müsse sich um Maßnahmen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes handeln, die dazu dienen, Erkrankungen möglichst zu vermeiden, erläutert Daniela Poppe von der Unabhängigen Patientenberatung: "Die von den Krankenkassen bezuschussten Angebote beziehen sich auf die vier Bereiche Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Suchtmittelkonsum, wie Nikotin und Alkohol." Dazu gehörten beispielsweise Aquagymnastik, Rückengymnastik, Massagen, Nordic Walking, Yoga oder Tai Chi. Ein solcher Kurs kann am Heimatort, aber auch am Urlaubsort besucht werden. "Es muss sich dabei jedoch um ein zertifiziertes, von der Krankenkasse anerkanntes Angebot handeln", schränkt Poppe ein. Das heißt, der Anbieter muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Darunter fällt beispielsweise, dass die Kurse von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden und eine bestimmte Anzahl an Einheiten umfassen.
Reiseveranstalter und Hotels geben in der Regel darüber Auskunft, inwieweit ein Präventionszuschuss möglich ist. Im Zweifelsfall sollte man direkt bei seiner Krankenkasse nachfragen. Denn die Bedingungen und die Höhe der Zuschüsse variieren je nach Kasse. "Während einige nur einmal pro Jahr einen Zuschuss gewähren, zahlen andere Krankenkassen für je einen Kurs aus den vier Bereichen einen Zuschuss", sagt die Beraterin. Auch die Anzahl der Kurse, die während einer Reise bezuschusst werden, ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Manche unterstützen nur einen Kurs, andere zwei oder sogar mehr aus verschiedenen Bereichen. Poppe rät daher, sich vor einer Buchung bei seiner Krankenkasse über die Bedingungen für einen Präventionszuschuss zu informieren. Sich von der Kasse eine Genehmigung einholen, muss man jedoch nicht. Um den Betrag zu erhalten, muss man nach der Reise zusammen mit dem "Antrag auf Bezuschussung" eine Teilnahmebescheinigung vorlegen. Aus dieser muss hervorgehen, welcher Kurs besucht wurde und ob man an mindestens 80 Prozent der Einheiten teilgenommen hat.
Die Angebote des Präventionsveranstalter Akon werden von vielen Krankenkassen bezuschusst, darunter zum Beispiel: DAK, Barmer GEK, AOK, TK, IKK, Knappschaft sowie einige Betriebskrankenkassen. Informationen finden Sie im Internet unter: www.akon.de
Die Versicherung KKH Allianz bezuschusst Angebote von TUI Vital: www.tui-vital.de
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Quelle: ddp
marcopolo schrieb:
am 12. November 2010 um 17:12:27
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KK Wellness, nicht bei jeder KK.
Ist bei der Techniker KK nicht der Fall. Die haben erkannt, dass sie kein Hauptsponsor von Wellness- und
Holidayprogrammen sind. Dies übrigens seit Januar 2010 so, insofern schlechte Recherche im obigen Bericht.
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Nix versteher schrieb:
am 9. November 2010 um 19:00:41
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AOK usw
Die AOK muß man verstehen können, in Wiesbaden gibt es ein spezielles CT Röntgengerät bei einem Radiologen aber das Röntgen
dort bezahlt die AOK nicht, in Frankfurt das selbe Gerät und da übernimmt die AOK die vollen Kosten, versteht das einer?
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Angelika schrieb:
am 9. November 2010 um 13:59:04
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Krankenkassen zahlen Zuschüsse
ich kann lutz und rocket nur recht geben! zwei meiner freundinnen haben einen rückenschulkurs von der aok
bezahlt bekommen. sie haben mir erzählt, dass zweidrittel der teilnehmer nach dem ersten termin nicht mehr aufgetaucht sind. es war ihnen zu bodybuildingmäßig :(( trotzdem hat der veranstalter das geld der krankenkasse eingesackt. ich kann mich, als ebenfalls aok versicherte, nur über solche GELDVERSCHWENDUNG zu lasten der solidargemeinschaft wundern. ich suche noch nach einer anderen kv...
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