14.10.2011, 08:38 Uhr | A. Jäger
Vulkane, riesige Salzseen, Geysire, Dünen, Schwimmbecken aus natürlichen Thermalquellen sowie eine artenreiche Tierwelt - das alles bietet die Atacama-Wüste in Chile. Und obwohl sie im trockensten Teil der Erde liegt, verwandelt sich der trockene Wüstenboden ein Mal im Jahr in eine Farbpracht, wie sie erstaunlicher nicht sein könnte. Wenn es in den Wintermonaten viel regnet, sorgt der überschüssige Niederschlag dafür, dass mehr als 200 Pflanzenarten zwischen September und November ihre volle Blüte zeigen. Dann ist in Chile Frühling. Sehen Sie das Naturphänomen der Atacama-Wüste und ihre Landschaft auch in unserer Foto-Show.
Die chilenische Wüste liegt sozusagen im Regenschatten der Anden. Aus diesem Grund sind die meisten Winde, die aus dem Osten kommen, trocken und liefern keinen Regen. In diesem Jahr jedoch gab es für Chile ungewöhnlich viel Niederschlag und im Norden, wo die Wüste liegt, außerdem starke Schneefälle, weshalb das Naturereignis dieses Jahr (2011) besonders ausgiebig auftreten kann. Meist erstreckt sich die Blütenpracht in der Küstenregion Atacamas. Sie grenzt im Westen an den Pazifik, im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien.
Doch nicht nur eine flächendeckende Blütenpracht ist in der Atacama-Wüste zu finden. Sie beherbergt auch die Salar de Atacama, die größte Salzwüste Chiles, die zu den größten der Welt gehört. Mehr als 100 Kilometer ist sie lang und 80 Kilometer breit. Wo die weiße, raue Oberfläche aufplatzt, zeigt sich der riesige Salzsee, der unter ihr versteckt liegt. Wer den Salzsee erkunden möchte, kann beispielsweise eine Radroute wählen, die im Stadtzentrum San Pedros beginnt. In dem Ort leben rund 5000 Einwohner und er liegt nördlich am Rande der Salzwüste. Die Radtour führt 11 Kilometer weit bis zur kleinen Lagune Cejar, deren hoher Salzanteil es Besuchern ermöglicht, schwerelos im Wasser zu treiben, wie im Toten Meer.
Zur Gebirgskette der Anden gehören auch Vulkane, die bereits zur Atacama-Wüste zählen. Ein Kletteraufstieg unter erfahrenen Reisenden lohnt: Beispielsweise der 5600 Meter hohe El Láscar ist einer der aktivsten Vulkane. Wer ihn erklommen hat, kann vom Kraterrand einen Blick ins Innere werfen, wo seit 2009 erneut Rauchwolken aufsteigen.
Die Höhlen der Cordillera de la Sal, zwei Kilometer östlich von San Pedro liegen im Inneren natürlicher Felsformationen. Deren Millionen Jahre alten Systeme erstrecken sich kilometerweit und gleichen einer Mondlandschaft. Ursprünglich sind die Höhlen durch einen See entstanden, der die vertikalen Passagen erst entstehen ließ.
Die blühende Wüste: http://atacamaflorido.cl/
Turismo Chile: http://www.chile.travel/
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Quelle: aja
Joanna schrieb:
am 28. September 2011 um 12:49:40
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Wenn die Wüste blüht
Die einzige Wüste die ich blühen sah,war die Wüste in Arizona. Das war so wunder,wunderschön das ich vor Freude
geweint habe.
Die Saguaros mit ihren Blütenkränzen obenbauf erinnerten mich an die schwedischen Kinder die zum Mittersommerfest Blumekränze tragen.
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