29.12.2011, 14:21 Uhr
Seit der Katastrophe in Fukushima kommen kaum noch Touristen nach Japan. (Symbolbild) (Quelle: Yoshikazu TSUNO/AFP)
Nach der Atomkatastrophe vom März plant Japan offenbar, im kommenden Jahr ausländische Touristen mit 10.000 Freiflügen anzulocken. Wie die Zeitung "Yomiuri Shimbun" berichtet, müssen potenzielle Reisende eine Online-Bewerbung bei der japanischen Tourismusbehörde einreichen, in der sie auch Regionen angeben, die sie besichtigen wollen. Das Programm inklusive Bewerbung soll im kommenden April starten. Update, 29.12.2011: Wegen zu hoher Kosten wurde die Aktion im Dezember abgesagt.
Die Tourismusbehörde werde anschließend die Teilnehmer auswählen. Zum Abschluss der Reise sollen die Touristen einen Bericht über ihre Erfahrungen schreiben, der im Internet veröffentlicht wird. Die Tourismusbeauftragten würden sich von dem Vorhaben eine positive Resonanz in den Berichten erhoffen, so dass internationale Vorbehalte gegenüber einem Besuch des Landes abgebaut werden könnten, berichtet die Zeitung weiter.
Unterbringungskosten müssten die Touristen jedoch selbst zahlen. Das Programm soll den Angaben zufolge im April kommenden Jahres starten, steht aber noch unter Finanzierungsvorbehalt. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima ist die Zahl der Touristen in Japan im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Im Juni und Juli lag die Zahl der Reisenden nur noch bei 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, im August gar nur bei 32 Prozent.
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Quelle: AFP
Chris schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 21:01:21
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Japan Flüge
Als für mich würde ein Lang gehegter Traum(15Jahre) in Erfüllung gehen mal nach Japan zu Reisen..
Wenn ich einer unter den
10.000 Personen sein könnte die die Reise antreten dürften.
Hofe durch diesen Bericht auch für andere Leute die nicht die Finanzielle Mittel haben dadurch hinreisen zu können was mich mit einschliesst.
Also allen Good Luck
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Kyu schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 04:13:07
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Bin dabei!!!
Ich werde mich aufjedenfall bewerben, für mich als japanfreak ne Selbstverständlichkeit ;)
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Harry schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 01:34:55
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Ich lebe in Japan
WOW, echt interessant, was viele hier schreiben...
1. Die Strahlenwerte sind deutlich geringer als in Teilen Europas nach
Tschernobyl (zB. Graz 107mS, Muenchen 102mS) ... hier in Utsunomiya (130km von Fukushima) 65mS ... also fast die Haelfte. Diese Werte sind mit europaeischen Geraeten gemessen.
2. Womit sollen die Japaner die Hilfe fuer die Zunamiopfer bezahlen, wenn der Turismus weg bleibt? Da sind diese 10k Fluege ein recht geringer Einsatz, vor allem nur einmalig, dafuer nachhaltig.
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